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<title>LausitzerLeben.de</title>
<link>https://www.lausitzerleben.info/</link>
<description>LAUSITZER LEBEN DAMALS WIE HEUTE!
EINE AKTUALISIERUNG AUS DEM JUGEND-FORSCHT-PROJEKT IM JAHR 2000.</description>
<pubDate>Sun, 12 Apr 26 07:31:30 +0200</pubDate>

<item>
<title><![CDATA[Natur - /natur/seen/cottbus/ostsee.htm]]></title>
<pubDate>Fri, 20 Feb 26 23:12:31 +0100</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Natur.html?url=/natur/seen/cottbus/ostsee.htm&amp;folder=natur</link>
<description><![CDATA[ Der Cottbuser Ostsee

Aus dem ehemaligen Braunkohletagebau Cottbus Nord entstand Deutschlands grösster künstlicher See, der Cottbuser Ostsee, mit 18,8 km&sup2; Fläche. Er hat seit 2024 eine geschlossene Wasserfläche, geflutet mit Wasser aus den angrenzenden Tagebauen und der Spree. Er ist als wichtiger Standort für Freizeit und Tourismus geplant, mit einem Ankerhafen in Merzdorf für Wassersport und Bootsverkehr sowie geplanten Hafenanlagen in Neuendorf und Schlichow. 

Start ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kultur - kultur/index.htm]]></title>
<pubDate>Fri, 20 Feb 26 22:52:28 +0100</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Kultur.html?url=kultur/index.htm&amp;folder=kultur</link>
<description><![CDATA[ Was prägt die Kultur in der Lausitz? Die Lausitz, eine historisch und kulturell bedeutsame Region an der Grenze zwischen Deutschland und Polen, zeichnet sich durch ein einzigartiges und vielschichtiges kulturelles Erbe aus, das von verschiedenen Einflüssen geprägt wurde und bis heute seine Spuren hinterlässt. Die kulturelle Identität der Lausitz ist kein homogenes Gebilde, sondern ein Mosaik aus sorbischen, deutschen und polnisch/tschechischen Elementen, die sich über Jahrhunderte hinweg vermischt und beeinflusst haben. Die Herausforderungen der Braunkohleindustrie und der damit verbundene Strukturwandel haben die Kulturlandschaft zusätzlich geformt und stellen sie vor historische Aufgaben. ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Natur - /natur/wand.htm]]></title>
<pubDate>Tue, 11 Nov 25 12:25:18 +0100</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Natur.html?url=/natur/wand.htm&amp;folder=natur</link>
<description><![CDATA[ 
Wanderungen

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 




B
Seitenanfang


BezdÄz


 
Wanderreise nach BezdÄz, ab Bad Schandau - über DÄÄ&iacute;n, Doksy - Nordböhmen


G
Seitenanfang


Görlitz


 
Wanderung nach Bahnhof Görlitz -Berzdorfer See- Bahnhof Görlitz.


O
Seitenanfang


Oberlichtenau


 
Wanderung durch Oberlichtenau zum Liederweg


P
Seitenanfang


Panschwitz Kuckau


 
Wanderung zum Kloster Panschwitz Kuckau


Z
Seitenanfang


Zittau


 
Wanderung von Zittau nach Liberec zum Mount Je&scaron;tÄd


 
Wanderung von Zittau zum Olbersdorfer See




 ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Natur - natur/seen.htm]]></title>
<pubDate>Sun, 31 Aug 25 08:46:19 +0200</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Natur.html?url=natur/seen.htm&amp;folder=natur</link>
<description><![CDATA[ 

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 




Cottbuser Ostsee



Wassersport- und Badesee, grösster künstlicher Binnensee Deutschlands


Der Grosse Mochowsee



In der Nähe des Schwielochsees gelegener, idyllischer See


Schwansee



Versteckt hinter dichten Wäldern an der B 320 zwischen Jamlitz und Staakow liegt der Schwansee.


S
Seitenanfang


Schwielochsee


 
Einer der grössten Seen im Land Brandenburg, eingebettet in malerischer Landschaft.


S
Seitenanfang


Senftenberger See


 
Aus einem Tagebaurestloch entstand dieser reizvolle See mit einer grossen Insel.




 ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kultur - kultur/theater/puppenb.htm]]></title>
<pubDate>Sun, 11 May 25 04:13:38 +0200</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Kultur.html?url=kultur/theater/puppenb.htm&amp;folder=kultur</link>
<description><![CDATA[ 
Puppenbühne Regenbogen
Prisorstrasse 2, 03050 Cottbus/Madlow

Hallo Kinder!!! Vergesst das Fernsehprogramm und lasst Eure Computer abstürzen! Denn es gibt einen Ort, da tanzen die Puppen, dass der Regenbogen lacht.
Die Villa Regenbogen - eine Puppenbühne, die Holzköpfe zum Denken, Glasaugen zum Weinen und Menschenkinder zum Ausrasten bringt. Da werden Märchen zu Fantasiereisen und Kaspersprüche zu Freudentränen, Marionetten zu Wahrsagern und Kinderherzen zu Feuer und Flamme.


Die Chronik des Theaters erzählt von zahlreichen Umzügen und damit verbundenen Neuanfängen, von Engagement und Idealismus, von neuen Wegen und alten Traditionen, von Liebe, Phantasie und Zuwendung, Aufopferung und Spass. 1965 von zwei Kindergärtnerinnen als Amateurpuppenbühne Cottbus gegründet, fanden sich bald Gleichgesinnte, welche in nebenberuflicher Gemeinsamkeit mit starkem persönlichen Einsatz der Faszination des Puppenspiels verfielen.
 Als eine Art Wanderbühne bauten sie ihr Theater in Kellerräumen, Abrisshäusern, Abstellkammern, ja sogar umgebauten Schulklos oder wo auch immer sich gerade ein Plätzchen zum Vorführen bot, auf. Sie begeisterten ihr kleines und grosses Publikum mit den künstlerischen Mitteln, die ihnen zur Verfügung standen und spielten Märchen und Geschichten voller Herz und Magie, Witz und Poesie.
Erst 1989 erhielt die Puppenbühne in einem ehemaligen Kindergarten in Madlow ein festes Domizil. Aus eigener Kraft, in nur fünf Monaten Bauzeit, bekam die alte Villa neuen Glanz und bunte Farbe, so dass sie ihrem Namen gerecht werden konnte.
Vor 75 Zuschauern, womit die Sitzplatzkapazität des Hauses ausgeschöpft ist, hob sich schliesslich im Mai 1990 der Vorhang zur ersten Vorstellung. Seit dem ist die Villa "Regenbogen", wie sich die Puppenbühne nun nannte, fest in den Herzen der Kinder und ihrer Eltern verankert. So überlebte sie nach der Wende dank der Unterstützung ihres Publikums die "Abwicklung der Volksbildungseinrichtungen" und nach der Zustimmung der Stadtverordneten konnte das kleine Mitarbeiterteam  weiterarbeiten. Inzwischen hat sich die Konzeption des "Theaters zum Anfassen" durchgesetzt.   Dieses Konzept beruht darauf, die Distanz des kleinen Publikums zur Bühne und den Puppenspielern abzubauen und Berührungsängste zu überwinden. Dementsprechend gibt es neben den normalen Theateraufführungen eine Vielzahl von Veranstaltungen und Projekten, bei denen die jungen Besucher sowohl spielerisch als auch schöpferisch aktiv eingebunden werden. Unter pädagogischer Anleitung werden die Kinder mit dem Puppenspiel vertraut gemacht, erfahren so manchen Puppenspielertrick bei einem Blick hinter die Kulissen und können ihre kreative Phantasie beim Entwerfen und Basteln eigener Puppenfiguren entfalten.


Kaum zu glauben, dass bei all diesem Jubeltrubel noch Zeit bleibt für die organisatorischen Arbeiten, wie das Anfertigen der Bühnenausstattungen und der Requisiten, das Schreiben von Spielvorlagen, die Werbung und all die anderen alltäglichen Aufgaben, die für einen erfolgreichen Theaterbetrieb überlebenswichtig sind. Auch diese Aktivitäten werden von dem kleinen Mitarbeiterteam in Eigenständigkeit bewältigt. Zur tatkräftigen Unterstützung des Theaters hat sich jedoch 1990 ein Förderverein gegründet, in dem sich auch viele ehemalige Mitspieler der Puppenbühne aus früheren Tagen sowohl moralisch als auch künstlerisch engagieren.

Neben den regelmässigen Aufführungen für Kinder bietet die Puppenbühne Regenbogen auch Workshops und  Fortbildungen an.  Diese richten sich an Kinder und Jugendliche,  die sich für Puppenspiel und Theater interessieren und  ihre eigenen kreativen Fähigkeiten entdecken und entwickeln möchten.  Durch die Vermittlung von handwerklichen und künstlerischen Fertigkeiten  trägt die Puppenbühne dazu bei,  die kulturelle Bildung in Cottbus zu fördern.

Die Zukunft der Puppenbühne Regenbogen ist eng mit der Unterstützung durch die Stadt,  der Sponsoren und dem Publikum verbunden, ihre Bedeutung für die kulturelle Identität Cottbusses ist unbestreitbar.  Sie ist ein lebendiges Beispiel dafür, wie ein kleines Theater Grosses leisten kann.


Komm' se rein, komm' se ran! Hier gibt's viel mehr zu seh'n, als nebenan.
Start
 ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stadt - stadt/bautzen/index.htm]]></title>
<pubDate>Wed, 23 Apr 25 15:33:35 +0200</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Stadt.html?url=stadt/bautzen/index.htm&amp;folder=stadt</link>
<description><![CDATA[ 








Bautzen, obersorbisch Budy&scaron;in

Bereits im 3. Jahrhundert siedelten östlich der Elbe Germanen, die bis zum sechsten Jahrhundert diesen Raum verlassen hatten. Von Osten her rückten im 7. Jahrhundert Stämme slawischer Volksgruppen auf friedliche Weise in das fast entvölkerte Gebiet vor. Der Stamm der Milzener liess sich im heutigen Gebiet Bautzens nieder. Drei Jahrhunderte später, im Jahre 929, eroberte das Heer des deutschen Königs Heinrich I. von Westen her das heutige Sachsen und stellte die Milzener unter Herrschaft des Deutschen Reiches. Erste urkundliche Erwähnung fand "civitas Budusin" im Jahre 1002. Das Stadtrecht erhielt Bautzen über 200 Jahre später, im Jahre 1240. 10 Jahre darauf wurden Bautzen alle Rechte einer freien Kommune zugestanden. Im Mittelalter kreuzten sich hier die Hohe Strasse mit der Verbindung von Böhmen nach Brandenburg und Berlin. Aufgrund dieser günstigen geographischen Lage war Bautzen seit jeher Verwaltungsort mit Sitz zahlreicher Landesbehörden.
Stadtbrände, Pestepidemien, Hochwasserkatastrophen und Kriege unterbrachen -besonders im Mittelalter- stets die aufstrebende Entwicklung der Stadt, deren markante Bauten aus dem 15. und 16. Jahrhundert nach wie vor die Silhouette der Stadt prägen. Der Beiname "Stadt der Türme" wird oft im Zusammenhang mit Bautzen genannt, denn wer als Reisender zum ersten Mal über die Spreebrücke fährt und das Panorama der Altstadt erblickt, der kann sich dem Reiz dieses Bildes kaum entziehen. 17 Türme und Basteien, die teilweise in den letzten Jahren saniert wurden, machen das Bautzener Stadtbild unverwechselbar. Auch das Rathaus, ein weiteres Wahrzeichen Bautzens, thront heute wieder strahlend über dem Hauptmarkt. Daneben sind die Ortenburg, der bikonfessionelle Dom St. Petri, die barocken Bürgerhäuser, der noch guterhaltene innere Befestigungsring, die Liebfrauenkirche und die Alte Wasserkunst ausgesprochen sehenswert.
Seit jeher ist Bautzen auch als binationale Stadt bekannt. Es ist heute geistig-kulturelles Zentrum der Sorben und besitzt im historischen Stadtkern über 300 denkmalgeschützte Bauten. Die Kultur und die Lebensart der Sorben, des kleinsten slawischen Volkes, haben das Gesicht der Stadt über die Jahrhunderte hinweg entscheidend mitbestimmt.



Auf einem Felsen hoch über der Spree prägen der Dom St. Petri und die Ortenburg das mittelalterliche Stadtbild von Bautzen.Ein reichhaltiges Freizeitangebot bieten die unterschiedlichsten kulturellen Einrichtungen dem interessierten Besucher. Beispiele sind das Stadtmuseum, das Sorbische Museum oder das Deutsch-Sorbische Volkstheater. Der nahegelegene Stausee ist das ideale Betätigungsfeld für aktive Erholung und Wassersport. Für Wanderfreunde sind das Oberlausitzer Bergland sowie die Heide- und Teichlandschaft reizvolle Umgebungen, die es zu entdecken lohnt.

 ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kultur - kultur/museen/pulsnitz/pfefferkuchen/index.htm]]></title>
<pubDate>Wed, 23 Apr 25 15:23:40 +0200</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Kultur.html?url=kultur/museen/pulsnitz/pfefferkuchen/index.htm&amp;folder=kultur</link>
<description><![CDATA[ Pfefferkuchen-Museum und Pulsnitz-Information (Haus des Gastes)
Am Markt 3, 01896 Pulsnitz
Eine süsse Reise durch die Geschichte
Das Pfefferkuchenmuseum im Pulsnitzer Haus des Gastes ist mehr als nur eine Ansammlung alter Backformen und Rezepte. Es ist eine liebevoll gestaltete Zeitreise in die Welt des traditionellen Pulsnitzer Pfefferkuchens, ein Stück lebendiger Geschichte und ein Beweis für die handwerkliche Kompetenz und die kulinarische Tradition der Region.  

Alte Backbücher mit handschriftlichen Rezepten, die oft über Generationen weitergegeben wurden, offenbaren die Geheimnisse der Pulsnitzer Bäckermeister.  Diese Rezepte, meist in Frakturschrift verfasst, erzählen von der Verwendung regionaler Zutaten und von den subtilen Variationen, die die einzelnen Familien und Bäckereien über die Jahrhunderte entwickelt haben.  Detaillierte Beschreibungen der Zutaten,  die sorgfältige Auswahl der Gewürze und die traditionelle Herstellungsweise werden anschaulich dargestellt.
Ein Highlight des Museums sind die zahlreichen Backformen, die eine beeindruckende Vielfalt an Motiven zeigen.  Von einfachen geometrischen Formen über detailliert ausgearbeitete Weihnachtsmotive bis hin zu figurativen Darstellungen von Tieren und Menschen reicht die Palette. Die Formen, aus Holz oder Metall gefertigt,  zeugen von der hohen handwerklichen Kunst der damaligen Zeit und offenbaren den hohen Stellenwert, den der Pfefferkuchen in der Pulsnitzer Gesellschaft innehatte.  Manche Formen sind echte Unikate, andere repräsentieren Serienproduktionen, die einen Einblick in die Entwicklung der industriellen Produktion geben.
Neben den Backformen präsentiert das Museum auch historische Werkzeuge und Geräte, die bei der Herstellung des Pfefferkuchens verwendet wurden.  Von den hölzernen Teigrollen und Ausstechformen über die alten Backöfen bis hin zu den Verpackungsmaterialien wird die gesamte Produktionskette anschaulich nachvollziehbar gemacht.  Bilder und Fotografien ergänzen die Ausstellung und zeigen die Bäcker bei ihrer Arbeit, die Verkaufsstände auf den Märkten und die traditionelle Präsentation des Pfefferkuchens.




historischer Bibelgarten Oberlichtenau


Haus des Gastes und Pfefferkuchenmuseum


Denkmal Ernst Rietschels




Das Pfefferkuchenmuseum im Haus des Gastes ist somit nicht nur ein Ort für Liebhaber des süssen Gebäcks, sondern auch ein Fenster in die Geschichte und Kultur der Stadt Pulsnitz.  Der Besuch ist ein sinnliches Erlebnis, das nicht nur den Gaumen, sondern auch das Auge und den Geist erfreut. In der Stadt selbst existieren nach wie vor Pfefferküchlereien, welche ihre handgebackenen Waren liebevoll zum Verkauf anbieten. Auch Cafehäuser laden zu duftendem Gebäck ein. 
 ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kultur - kultur/museen/mu_senft/mu_senft.htm]]></title>
<pubDate>Thu, 03 Apr 25 09:36:30 +0200</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Kultur.html?url=kultur/museen/mu_senft/mu_senft.htm&amp;folder=kultur</link>
<description><![CDATA[  Renaissancefestung und Schloss - Kunstsammlung Lausitz
Schlossstrasse, 01968 Senftenberg







Wer Senftenberg besucht und Interesse an der Stadtgeschichte entwickelt, sollte in jedem Fall eine Besichtigung der alten Festungsanlage aus dem 16. Jahrhundert mit integriertem Museum einplanen. Als eine der wenigen Erdfestungen aus jener Epoche, welche Kriege und Verfall überdauert haben, gilt dieses mittelalterliche Baudenkmal, nach italienischer Festungsmanier errichtet, als eine seltene Kostbarkeit militärischer Baukunst.
In der Mitte des 15. Jahrhunderts erwarben die sächsischen Wettiner die Herrschaft Senftenberg und bauten die bestehende Burganlage zu einer modernen Renaissancefestung mit Schloss um. Doch die erheblichen Kosten, welche Bau und Instandhaltung verursachten, stellten die Besitzer im Laufe der Jahre vor vielfältige Probleme, wodurch die Verteidigungsbereitschaft bald nicht mehr gewährleistet werden konnte. Am Ende des Siebenjährigen Krieges befand sich die Anlage in einem bedauerlich hoffnungslosen und verwahrlostem Zustand, so dass eine weitere militärische Nutzung unmöglich geworden war. In den folgenden Jahren wurde der verwüstete Ort aufgeräumt, es kam zum Abriss eines Schlossflügels. Mit dem Beginn der preussischen Ära zog um 1815 das Amt Senftenberg in die Räumlichkeiten im Schloss ein, um es als Rent- und Polizeiamt zu nutzen. Ab 1879 zieht das Amtsgericht mit dem Gerichtsgefängnis in das Gebäude ein. Eine Nutzung als Realreformgymnasium erfährt das Schloss in der Zeit von 1913 bis 1932.







 



Kommandantenhaus in der Festungsanlage





Das Heimatmuseum 
Seit 1907 hat das Heimatmuseum Senftenberg in der Festungsanlage seinen Platz gefunden. Heute präsentiert es eine ständige Ausstellung zur kulturgeschichtlichen Entwicklung des Senftenberger Raumes. In anschaulichen Dioramen und mit zahlreichen urzeitlichen Exponaten werden zum Beispiel die frühgeschichtlichen Entstehungsphasen dieser Region vorstellbar nachempfunden.
Ein weiterer Anziehungspunkt für Museumsbesucher ist das in Originalgrösse aufgebaute Modellbergwerk im Keller des Schlossgebäudes. Hier werden die Bedingungen der Braunkohlegewinnung in einem Untertageschacht in beeindruckender Weise dargestellt.
Besonderes Augenmerk hat auch Barlachs Plastik "Bettler auf Krücken" (siehe Abbildung) im Hof des Museums verdient. Zu den übrigen Exponaten zählen unter anderem Keramikprodukte, Glaserzeugnisse sowie Baggermodelle aus modernen Tagebauen, welche in ihrer Gesamtheit den Entwicklungsprozess einer ehemaligen Naturlandschaft in eine gegenwärtige Industrielandschaft verdeutlichen.
 
Die Galerie am Schloss 
Am Schluss, doch deshalb nicht weniger bedeutungslos, soll an dieser Stelle die Galerie am Schloss Erwähnung finden. Sie fand unweit der Festungsanlage in einem historischen Gebäude ihr Domizil. An diesem befindet sich die Kratzmalerei einer wichtigen Senftenberger Persönlichkeit des 15. Jahrhunderts - Hans von Polenz.  Die Galerie mit ihren sechs Ausstellungsräumen bietet Kunstinteressenten jährlich mehrere Sonderaustellungen aus den Bereichen Malerei, Grafik, Plastik, Kunsthandwerk, sowie Gebrauchsgrafik und Fotografie zum Erleben, Diskutieren oder Bewundern an. Einige Ausstellungen finden im Zusammenhang mit der Kunstsammlung Lausitz statt, die bisher über keine eigenen Ausstellungsräume verfügt. Ein Anliegen der Schlossgalerie ist es unter anderem, Querschnitte von Künstlern, die in der Kunstsammlung Lausitz vertreten sind, auszustellen.
 

 















historischer Zugangstunnel
Aussenansicht mit Wall
Permanentausstellung




Start ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stadt - stadt/senft/index.htm]]></title>
<pubDate>Wed, 02 Apr 25 10:17:55 +0200</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Stadt.html?url=stadt/senft/index.htm&amp;folder=stadt</link>
<description><![CDATA[ 



 



 



Senftenberg, niedersorbisch ZÅy Komorow

Im Südosten des Landes Brandenburgs, in der Niederlausitz liegt die über 700 Jahre alte Kreis- und Universitätsstadt Senftenberg mit ihren ca.26.200 Einwohnern.
Der Name Senftenberg ist nicht ganz geklärt. Einige Quellen führen die Ableitung des Namens auf "sanft am Berg" zurück, andere halten es für möglich, dass Senftenberg sich aus dem Wort "Sumpfenburg" entwickelte. Erstmalige geschichtliche Erwähnung fand Senftenberg 1279 als slawische Wehranlage. Diese wurde im 15. Jahrhundert zu einer Verteidigungsanlage ausgebaut und 1609 in den Rang einer Festung erhoben. Das Schloss mit der Gedenktafel des Niederlausitzer Landvogts Hans von Polenz sowie das ehemalige Zeughaus sind als zentrale Punkte der Festungsanlage jederzeit einen Besuch wert. Insbesondere das Schloss, welches seit 1907 das Heimatmuseum beherbergt, ist an dieser Stelle unbedingt hervorzuheben. Historisch bedeutungsvoll ist die spätgotische Sankt-Peter-und-Paul-Kirche, welche oberhalb des trapezförmigen Marktplatzes zu finden ist. Während im Mittelalter die ca. 400 Einwohner vorwiegend von Ackerbau, Obst- und Weinanbau lebten, setzte mit dem Beginn des Braunkohleabbaus um 1860 der wirschaftliche Aufschwung ein. 
Die Bergarbeiterstadt Senftenberg entwickelte sich schnell zum Verwaltungszentrum des gesamten ostdeutschen Braunkohlebergbaus und erlebte deshalb einen enormen Strukturwandel.
Das Umland zieht jährlich tausende Touristen und Tagesgäste an, welche besonders am Senftenberger See Erholung suchen und finden. Mit seinen 1300 Hektar Wasserfläche ist er der grösste künstlich angelegte See in Europa, und ein Musterbeispiel sanierter Bergbaufolgelandschaft.
Dem kulturell interessierten Besucher bieten sich in und um Senftenberg einige Möglichkeiten der Betätigung. Zum Beispiel sei hier die "Neue Bühne" genannt, ein Theater welches auf ein 50jähriges Bestehen zurückblicken kann und dem Besucher ein anspruchsvolles, vielseitiges Repertoire bietet. Die "Galerie Am Schloss", Bestandteil des Heimatmuseums, präsentiert jährlich mehrere Sonderaustellungen über Grafik, Fotografie, Kunsthandwerk, Malerei und vieles mehr.
Ein Kleinplanetarium ermöglicht es interessierten Sternenguckern, sich am Firmament umzusehen. Desweiteren sorgt die Stadtbibliothek in der Krankenhausstrasse für ausreichend Lesestoff für jung und alt.





Strand Senftenberg


Ortseingang Senftenberg


Strand Südsee 





 
Start 
 ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kultur - kultur/theater/senft_th.htm]]></title>
<pubDate>Tue, 01 Apr 25 19:30:08 +0200</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Kultur.html?url=kultur/theater/senft_th.htm&amp;folder=kultur</link>
<description><![CDATA[  Neue Bühne in Senftenberg
Rathenaustrasse 6, 01968 Senftenberg
Die im Oktober 1946 gegründete Spielstätte sorgte schon bald nach ihrer Eröffnung für Furore. Weit über die regionalen Grenzen erarbeitete sich die "Neue Bühne" durch protagonistische Theaterarbeit sowie durch sehr gute Talentförderung einen grossen Bekanntheitsgrad.
Von ihren bescheidenen Anfängen bis zu ihrer heutigen Position als wichtiger kultureller Akteur im Lausitzer Seenland hat sie sich stetig weiterentwickelt und an die sich verändernden gesellschaftlichen und politischen Bedingungen angepasst.
Gründung und frühe Jahre
Die Anfänge des Theaters lassen sich bis ins Jahr 1946 zurückverfolgen, als in der damals noch jungen Stadt Senftenberg, geprägt vom Braunkohleabbau und dem damit verbundenen Zuzug vieler Arbeiter, ein starkes Bedürfnis nach kultureller Versorgung entstand.  Die Gründung erfolgte zunächst als  Amateurtheater, welches schnell an Popularität gewann und  immer professioneller wurde.  Die frühen Jahre waren geprägt von einem engagierten Ensemble, das mit bescheidenen Mitteln ein vielfältiges Repertoire an klassischen und modernen Stücken auf die Bühne brachte.  Der Fokus lag auf der Erschliessung des Theaters für die breite Bevölkerung, und die Stücke spiegelten oft die Sorgen und Hoffnungen der Menschen in der Nachkriegszeit wider.  Die räumlichen Bedingungen waren anfänglich sehr einfach, was die Kreativität der Bühnenbildner und Techniker umso mehr forderte.
Entwicklung im Laufe der DDR
In der DDR-Zeit entwickelte sich die Neue Bühne Senftenberg zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens der Region.  Obwohl sie unter den politischen Vorgaben des sozialistischen Realismus stand, gelang es dem Ensemble immer wieder, eigene Akzente zu setzen und die künstlerische Freiheit innerhalb der gegebenen Grenzen auszutesten.  Die Stücke spiegelten  &ndash;  oft subtil &ndash;  auch die Alltagserfahrungen und die gesellschaftlichen Widersprüche der Zeit wider.  Der Ausbau 

des Theaters und die Verbesserung der technischen Ausstattung trugen zur Professionalisierung des Betriebs bei.  Gleichzeitig blieb die Nähe zum Publikum und der Anspruch auf ein sozial relevantes Theater erhalten.  Die Zusammenarbeit mit anderen Theatern der DDR und die Gastspiele in anderen Städten trugen zur Erweiterung des Repertoires und der Bekanntheit des Ensembles bei.
Die Neue Bühne Senftenberg heute
Heute präsentiert sich die Neue Bühne Senftenberg als ein modernes und vielseitiges Theater, das ein breites Spektrum an Inszenierungen bietet &ndash; von klassischen Stücken über moderne Dramen bis hin zu Musiktheaterproduktionen und Kinderstücken.  Das Ensemble setzt auf eine Mischung aus etablierten und jungen Künstlern und  entwickelt  ein Programm, das sowohl anspruchsvolle Theaterkunst als auch  unterhaltsame und populäre  Stücke umfasst.  Die intensive Zusammenarbeit mit den regionalen Schulen und Kultureinrichtungen unterstreicht die Bedeutung des Theaters für die kulturelle Bildung und die soziale Integration.  Die  Herausforderungen bestehen weiterhin in der Sicherung der Finanzierung und in der Anpassung an die sich ständig verändernden Publikumsbedürfnisse im digitalen Zeitalter.  Die Neue Bühne Senftenberg  ist jedoch ein lebendiger und wichtiger Bestandteil des kulturellen Lebens in Senftenberg und der Lausitz,  die ihre Rolle als Spiegel der Gesellschaft und als Ort der Begegnung und des Dialogs  beständig weiterentwickelt.  Die zukünftige Entwicklung des Theaters wird sicherlich auch von den Veränderungen im Lausitzer Seenland und dem Strukturwandel der Region geprägt sein, wobei die  Neue Bühne Senftenberg  als aktiver Gestalter dieses Wandels eine wichtige Rolle spielen wird.

Start ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Natur - natur/seen/senfsee.htm]]></title>
<pubDate>Tue, 01 Apr 25 19:21:34 +0200</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Natur.html?url=natur/seen/senfsee.htm&amp;folder=natur</link>
<description><![CDATA[ 
Der Senftenberger See
 Überblick über den Senftenberger See und die angrenzenden Orte. Mit seinen 20 Kilometer Uferlänge bietet er nicht nur Wassersportfreunden, sondern auch Naturliebhabern viel Erholung. Bei Wanderungen um den See findet man Musse, die Umgebung ausgiebig zu erkunden. 

Die Entstehung in Stichworten :



1938
Aufschluss des Tagebau Niemtsch
1973
Eröffnung des Erholungsgebietes Senftenberger See


1941
Beginn der Kohleförderung
1974
Ausbaubeginn des Senftenberger Strandbereiches


1945
Überflutung der Grubenanlagen
1979
die Bungalowsiedlung "Kohleobjekt" entsteht


1947
Wiederbeginn des Förderbetriebes
1987
Übergabe der Gaststätte "Seestern"


1949
Inbetriebnahme der Abraumförderbrücke
1993
Fertigstellung des 1. sanierten Strandabschnitts in Senftenberg


1960
Vorbereitung für die Folgenutzung des Tagebaus als Erholungsgebiet
1995
Einweihung einer Minigolfanlage im Ferienpark Grosskoschen


1967
Flutung des Tagebaus
1997
Ufersanierung von Niemtsch über Senftenberg bis Grosskoschen abgeschlossen


1972
Endwasserspiegel 98,5 m über NN erreicht
1998
25jähriges Jubiläum des Erholungsgebietes "Senftenberger See"



Aktuell lässt sich sagen, dass der Senftenberger See ein herausragendes Beispiel für die erfolgreiche Rekultivierung eines ehemaligen Tagebaugebietes ist. Er ist ein wichtiger Bestandteil des Lausitzer Seenlandes und ein attraktiver Ort für Erholung und Freizeit.

Des weiteren . . .
11 Kilometer Bade- sowie ein FKK-Strand geben Freunden der aktiven Freizeitgestaltung vielfältige Möglichkeiten, sich beim Sonnenbaden, Schwimmen, Segeln, Surfen oder Angeln zu betätigen.
Um den See hautnah zu bewundern, lohnt es sich, eine Rundfahrt mit dem Fahrgastschiff "Santa Barbara" zu unternehmen.
Eine Insel mitten im See ist zu einem kleinen Paradies für seltene Wasservögel, Rehen, Wildschweinen, Kaninchen und Füchsen geworden, welche sich auf rund 250 Hektar ihr eigenes Reich geschaffen haben.
Der Stadthafen
Der Hafen am Senftenberger See bietet eine umfassende Infrastruktur für Wassersportler und Touristen.  
Ausstattung und Angebote:
Der Hafen verfügt über 150 Liegeplätze für Sportboote, sowohl für Dauer- als auch für Gastlieger.
Es gibt Serviceeinrichtungen wie Sanitäranlagen, eine Slipanlage, Strom- und Wasseranschlüsse sowie eine Tankstelle.Vor Ort befinden sich auch ein Restaurant, eine Hafenmeisterei, ein Boots- und Fahrradverleih.Fahrgastschiffe starten von hier zu beliebten Seerundfahrten.

 
Die markante &bdquo;Seebrücke&ldquo; ist ein Wahrzeichen des Hafens und bietet einen Panoramablick auf den See.
Service:
Der Hafenmeister hilft bei Fragen zu Bootsliegeplätzen oder dem befahrbaren Gewässer.
Es besteht die Möglichkeit des Bootseinlasses.
Es gibt die Möglichkeit Veranstaltungen auf dem Hafengelände abzuhalten.
Start 
  ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Geschich - geschich/index.htm]]></title>
<pubDate>Sun, 30 Mar 25 17:27:27 +0200</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Geschichte.html?url=geschich/index.htm&amp;folder=geschich</link>
<description><![CDATA[ 
Die Lausitz war, wie archäologische Funde ausweisen, schon in der Ur- und Frühgeschichte relativ dicht besiedelt. Das gilt besonders für das Ende der Jungsteinzeit, die Lausitzer Kultur der Bronze- und frühen Eisenzeit, sowie für die slawische Epoche vom Ende des 6. Jahrhunderts an. Das Gebiet der Ober- und Niederlausitz galt als ein relativ abgeschlossenes Kulturgebiet, wie es noch bis in unser Jahrhundert hinein erkennbar ist. Die Mark Lausitz, wie sie sich um das 11. Jahrhundert abzeichnete, wurde in harter, entbehrungsreicher Arbeit durch Rodungen vergrössert und im Verlaufe der Kolonisation durch Stadtgründungen und gezielte Ansiedlungen von auswärtigen Kaufleuten und Handwerkern besiedelt.
Um 1500 bildeten sich die Bezeichnungen Ober- und Niederlausitz heraus, wobei die Niederlausitz die ursprüngliche Lausitz umfasste, und die davon südlich gelegenen Gebiete fortan als Oberlausitz bezeichnet wurden. Von altershehr konnte sich die Lausitzer Bevölkerung nicht ausschliesslich von der Landwirtschaft ernähren, deshalb musste neben dem Handel vor allem das Textil- und Töpfereigewerbe den fehlenden Ausgleich schaffen.
Die zunehmende kapitalistische Industrialisierung im preussisch-deutschen Reich von 1871 brachte der Lausitz einen wirtschaftlichen Aufschwung. In der Niederlausitz erblühte die Braunkohleförderung, an die Stelle des Tiefbaus trat der Tagebau. Der darauffolgende Übergang zum Imperialismus in Deutschland hinterliess auch in der Lausitz seine Spuren. Im Braunkohlenbergbau sowie in der Granit- und Glasindustrie kam es zu Monopolbildungen. Die Ausbeutung verschärfte sich, ebenso die Repressalien gegen nationale Minderheiten. Der sorbische Widerstand manifestierte sich in der Domowina, die am 13. Oktober 1912 in Hoyerswerda gegründet wurde. Damit hatte die sorbische Bevölkerung eine eigene einheitliche politische Organisation. Im I. und II. Weltkrieg verschlechterte sich die Situation der Sorben drastisch. Nach der nationalsozialistischen Machtübernahme wurde die Domowina sowie sorbische Zeitungen und Buchdrucke verboten. Die sorbische Sprache durfte nicht mehr gesprochen werden.
Im Zuge des Wiederaufbaus nach dem Krieg wurde auch die Domowina neu gegründet, die Wirtschaft erholte sich und neue Industriezweige entstanden. Durch die politische Wende 1989 wurden die einzigartigen Landschaften der Lausitz einer breiteren Öffentlichkeit erschlossen. Heute ist die Tourismusbranche ein bedeutender Wirtschaftsfaktor der Region geworden.
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<title><![CDATA[Natur - natur/parks/kwelka/mini.htm]]></title>
<pubDate>Sat, 15 Mar 25 20:30:45 +0100</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Natur.html?url=natur/parks/kwelka/mini.htm&amp;folder=natur</link>
<description><![CDATA[ 
Miniaturenpark Kleinwelka

Direkt am Rande von Kleinwelka, neben dem Irrgarten und dem Dinosaurier-Park öffnete Ostern 1998 der "Miniaturenpark Kleinwelka" erstmals seine Pforten. Auf einem 6.000 Quadratmeter grossen, idyllisch gelegenen Waldstück werden dem interessierten Besucher über 70 verschiedene Modelle gezeigt.
Über einen Rundweg gelangt man zu den Miniaturstuben , wo Arbeits- und Lebensweise zu Urgrossmutters Zeiten, sowie Traditionen und Brauchtum in Puppenstubengrösse bis in das kleinste Detail dargestellt sind.
Ein paar Schritte weiter, im mechanischen Dorf, werden sich bewegende, 13 cm grosse, gedrechselten Figuren ausgestellt. So kann man zum Beispiel den Zimmerern beim Hausbau zusehen, den Anglern bei ihrem Zeitvertreib beobachten oder dem Bäcker beim Arbeiten über die Schulter schauen.
 Auf dem Weg "Kleine Oberlausitz" gelangt man zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten der Gegend, die natürlich "en miniature" dargestellt sind. So sind hier unter anderem die Alte Wasserkunst Bautzen, Schloss Neschwitz oder die Pfefferküchlerei Weissenberg zu sehen.
Das Wilhelm-Busch-Dorf beherbergt viele der bekanntesten Figuren des Volksdichters. So treiben hier Max &amp; Moritz ihre Streiche mit dem Lehrer Lämpel, dem Schneider Böck oder der Witwe Bolte, die als 60 cm grosse, bewegliche Figuren hier zu bestaunen sind.
Der grösste funktionstüchtige Räuchermann (bis Mai 1995) in der Gestalt des sagenumwobenen Räuberhauptmanns Karasek, sowie der kleinste Räuchermann (bis Mai 1998) und das kleinste Osterei der Welt sind im Guinness-Buch der Rekorde eingetragen. Auch lustige Attraktionen zum selbst Ausprobieren, wie die Holzwurmtür, das Wandtelefon und der Wackeltierzoo geben dem Besucher die Möglichkeit sich aktiv in das Flair dieses Parks einzubringen und daran Spass zu haben. Für viele Wandergruppen, Schulklassen oder Familien ist der Miniaturpark Kleinwelka zu einem schönen Erlebnis und beliebten Ausflugsziel geworden.
Start
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<title><![CDATA[Stadt - stadt/index.htm]]></title>
<pubDate>Sat, 15 Mar 25 20:27:54 +0100</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Stadt.html?url=stadt/index.htm&amp;folder=stadt</link>
<description><![CDATA[ 
Stadt&amp;Land, Kultur&amp;Natur im Wandel der Geschichte der Lausitz
Wie es begann - Ursprünge und frühe Siedlungen: 
Es waren Sorben, auch Wenden oder Lusatianer genannt, ein westslawischer Volksstamm, der sich im 6. Jahrhundert n. Chr. im Zuge der Völkerwanderung in den Gebieten östlich der Elbe niederliess. Abgeleitet vom slawischen "ÅuÅ¼yca", gaben  die ersten Ankommenden ihrer neuen Heimat, einem Sumpfland, den Namen Lausitz. Sie gründeten kleine Ortschaften, die durch Rodung und Trockenlegung besiedelt werden konnten, organisierten sich in heidnischer Tradition. Sie teilten sich den Siedlungsraum mit Germanen und trugen so zur Entstehung einer neuen, eigenen Kultur bei.  Das Abfliessen des Wassers wurde durch die Anlage von Gräben und Kanälen ermöglicht, die nicht nur die Bewirtschaftung der Böden dienten, sondern auch den Transport von Gütern und Menschen erleichterten. Die Lausitz diente als Brücke zwischen dem slawischen Osten und dem germanischen Westen.
Gross-Radisch oder Gross Särchen in der Oberlausitz könnten als älteste Dörfer im Sinne der ersten Besiedlung gelten und im Spreewald das Fischerdorf Burg.
Minderheitensprache:
Trotz der anfänglichen Verschiedenheit der slawischen und sorbischen Kulturen, hat die Lausitz eine eigene Identität hervorgebracht, welche sich bis heute in Sprache, Traditionen und Brauchtum widerspiegelt. Ihre Sprache, die obersorbische und die niedersorbische, sind ein wertvolles kulturelles Erbe und gehören zu den wenigen slawischen Sprachen, die in Deutschland noch gesprochen werden. Für alle, die sich einen Einblick in die sorbische Sprachkultur verschaffen möchten, hier unsere App:
https://sorbisch-uebersetzen.de
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Im 12. Jahrhundert erlebte das Klosterwesen in der Lausitz einen Aufschwung. Klöster wie das Kloster St. Marienstern in Panschwitz-Kuckau oder das Kloster Dobrilugk, spielten eine bedeutende Rolle in der Region. Sie waren Zentren des christlichen Glaubens, aber auch Orte der Kultur und Bildung. Während die deutschen Mönche die Bibel und das christliche Dogma verbreiteten, wurden die Sorben  eher durch die lokale Tradition, die mündliche Überlieferung und den slawischen Mythos geprägt.
Der roemisch-deutsche Friedensfürst Friedrich 1. und die Lausitz:
Durch die Unterstützung von Kaiser Barbarossa (Friedrich 1. - gest.1190) gelang es den askanischen Markgrafen Handelsstädte wie Görlitz und Bautzen zu gründen. In den darauffolgenden Jahrhunderten erlebte die Lausitz nun eine Phase des wirtschaftlichen Aufschwungs, welcher durch Anfänge des Bergbaus und der Tuchmacherei, der Landbewirtschaftung und des Fachwerkhausbauens geprägt wurde.
Dann die Industrialisierung - Eine neue Epoche:
Mit Beginn der Industrialisierung im 19. Jahrhundert, erlebte die Lausitz einen neuerlichen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Nieder- und die Oberlausitz, Teile Niederschlesiens, entwickelten sich zu Zentren der Braunkohlenförderung und -verarbeitung in grenzüberschreitender Zusammenarbeit mit Polen und Tschechien, dem heutigen Dreiländereck. Die Bergbauindustrie brachte Wohlstand, aber auch Umweltbelastungen mit sich, welche die Menschen bis in die heutige Zeit zu bewältigen haben. Federführend bei der Aufarbeitung hierbei sind die Bergakademie Freiberg und die BTU Cottbus.
Die Teilung nach dem Zweiten Weltkrieg - Ein neues Kapitel:
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Lausitz durch die Oder-Neisse-Grenze geteilt. Der östliche Teil der Lausitz, der die heutige polnische Provinz Niederschlesien umfasst, wurde Teil Polens. Der westliche Teil blieb bei Deutschland und wurde in die Bundesländer Brandenburg und Sachsen integriert. 
Die Lausitz lag nach dem Krieg in Trümmern, Industrie und Infrastruktur waren zerstört, die Bevölkerung war arm und arbeitslos. Die sowjetische Besatzungsmacht brachte politische und auch wirtschaftliche Veränderungen. Die Lausitz wurde Teil der DDR und Teil des sozialistischen Systems. Kohleförderung und -veredlung wurden zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor. Grossbetriebe entstanden, die neue Arbeitsplätze schufen, aber gleichzeitig auch die Umwelt stark belasteten. Städte wie Vetschau, Spremberg, Senftenberg, Hoyerswerda, Lauchhammer u.a., erlebten einen enormen Bevölkerungszuwachs. Energie wurde kostengünstig bereitgestellt und konnte weitere Industriezweige ansässig werden lassen.
Die Lausitz mit ihren Kohlebergwerken und industriellen Anlagen, wurde zur "Energielandschaft" der DDR. In der Region entwickelte sich ein starkes soziales Gefüge, geprägt von Solidarität und Kollektivität. Gartenstädte in Brieske und Lauta entwickelten sich nach englischem Vorbild. Später wurde die Lausitz jedoch aufgrund von politisch motivierten Kapazitätsmängeln zum Symbol für die ökologischen Probleme der DDR.
Die generelle Verfügbarkeit von Rohstoffen wie Holz und Metall, die qualifizierten Fachkenntnisse und günstigen Transportverbindungen schufen punktuell nebenher Bedingungen, für eine besondere Entwicklung des Klavierbaus. Unternehmen, wie die Firma Steingräber &amp; Söhne in Görlitz, erlangten internationale Bekanntheit für die Qualität ihrer Instrumente.  Weitere wichtige Klavierbauer der Lausitz waren Franz Schubert in Bautzen, August Förster in Löbau und C. Bechstein in Seifhennersdorf, ein Berliner Mäzen.
Die August Förster Flügel- und Pianobau Gmbh in Löbau existiert inzwischen in 4. Generation. Mit grosser Sorgfalt und künstlerischem Anspruch wird jedes Klavier zu einem einzigartigen Instrument, das die Seele des Komponisten und die Kunst des Interpreten gleichermassen zum Ausdruck bringen. Im Laufe seines Lebens stellte August Förster Hunderte von Klavieren her, die heute in Museen, privaten Sammlungen und in den Händen von Musikliebhabern auf der ganzen Welt zu Hause sind. 
Die Wende und der Wandel nach 1989:
Nach dem Fall der Mauer 1989 begann die Lausitz einen neuen Abschnitt ihrer Geschichte. Der Kohleabbau wurde reduziert, die Industrie wandelte sich, viele Menschen verloren ihre Arbeitsplätze. Die Lausitz stand vor der Aufgabe, eine neue Identität zu finden, die nicht mehr vom Kohlebergbau geprägt war.
Die Lausitz im 21. Jahrhundert:
Heute ist die Lausitz eine Region im Wandel. Die Kohleförderung wird immer mehr reduziert, die Umweltverschmutzung zurückgefahren. Der Fokus liegt auf der nachhaltigen Entwicklung, dem Tourismus, dem Ausbau von erneuerbaren Energien und der Rekultivierung der Tagebaue. Stadt&amp;Land bilden wieder eine Einheit inmitten einer mannigfaltigen Natur. Das durch Rekultivierung entstandene Lausitzer Seenland ist bezeichnend hierfür und bspw. längst kein Geheimtip mehr.
Die Lausitz ist ein Spiegelbild der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Ihre Geschichte ist geprägt von Krieg, Vertreibung, Umbruch und Wiederaufbau. Die Lausitzer, die durch die Geschichte gegangen sind, tragen die Spuren der Vergangenheit in sich und suchen nach neuen Wegen. Die Geschichte der Lausitz ist gleichzeitig ein Mahnmal für die Folgen von Krieg und Vertreibung und ein Zeichen für die Widerstandsfähigkeit und das Streben nach einer friedlichen Zukunft. 

Willkommen in der Lausitz! ]]></description>
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<title><![CDATA[Stadt - stadt/schleife/index.htm]]></title>
<pubDate>Wed, 12 Mar 25 02:31:06 +0100</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Stadt.html?url=stadt/schleife/index.htm&amp;folder=stadt</link>
<description><![CDATA[ 








Schleife - obersorbisch Slepo
Bahnhof Schleife O.L.
Die Gemeinde Schleife ist ein Zentrum der sorbischen Kultur und des sorbischen Brauchtums in der Oberlausitz. Gemeinsam mit den Ortsteilen Rohne und Mulkwitz zählt der Ort ca. 2500 Einwohner. Sesshaft geworden sind die ersten slawischen Siedler einst im 11./12. Jhdt. auf diesem Fleckchen moorigen Bodens.  Feuchtgebiete "murmelten" beim Betreten noch und bis heute plätschert der Struga (sorb. Flüsschen) durch die Natur. Geprägt von Ackerbau, Leineweberei und Brauchtum verstetigte sich über die Jahre das unverwechselbare Dorfleben in Schleife. 






auf Schusters Rappen Eintauchen in die Natur


Sorbisches Kulturzentrum Schleife



Ausstellungen zu sorbischen Lebenswelten und Produktverkauf






Sorbische Kultur

Schleife ist bekannt für seine lebendige sorbische Traditionspflege. Die Schleifer Tracht und der Schleifer Dialekt der, sind hier beheimatet. Die Gemeinde setzt sich aktiv für die Pflege und Weitergabe der sorbischen Sprache ein, unter anderem durch das WITAJ-Projekt in Kindergärten, Schulen und Sprachkursen im Sorbischen Kulturzentrum Schleife.

Der Halbendorfer-See

Schleife ist einer der Orte, die am Halbendorfer See liegen. Es gibt neben guten Verkehrsanbindungen auch einen Naturlehrpfad, welcher dirket zum Halbendorfer-See führt. Interessant gestaltet, erfährt der Wanderer dadurch vieles über die Pflanzen- und Tierwelt, Mitmachstationen und Begleitheft sind für Kinder und Erwachsene lebensnah gestaltet worden und im Sorbischen Kulturzentrum erhältlich. Vom Bahnhof oder von der Ortsmitte aus ist dieser Pfad, ca. 2/3 km lang bis zum See, gut ausgeschildert. Angekommen erwartet den Besucher ein Freizeitangebot mit Stränden, Wake-Board-Camp, Wasserrutsche, Trimm-Dich-Pfad und vieles mehr. Auch ein FKK-Campingplatz hat hier Tradition.

Muskauer Faltenbogen

Der Muskauer Faltenbogen ist eine geologische Besonderheit und ein grenzüberschreitender Geopark, der sich in der Nähe von Schleife befindet. Der Halbendorfer-See ist ein Resultat der Landschaftsveränderungen durch den Braunkohleabbau, welcher im Gebiet des Faltenbogens stattfand. Eine einzigartige Landschaft mit Hügeln, Seen und Wäldern erstreckt sich über 182 km&sup2;, ein Projekt der UNESCO.

Kupa zabytych - die Insel der Vergessenen

Dem Schriftsteller Jakub Lorenc-ZalÄski ist es zu verdanken, dass die sorbisch/wendische Identität bewahrt und geschützt wurde. Der Gründer einer Volkspartei und Verfechter traditioneller Werte wird auch in Schleife geehrt. Sein Vermögen setzte er für den Bau eines Sägewerkes ein.

weitere Inspirationen auf youtube:
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<title><![CDATA[Stadt - stadt/cbs/cottbus.htm]]></title>
<pubDate>Tue, 11 Mar 25 10:21:39 +0100</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Stadt.html?url=stadt/cbs/cottbus.htm&amp;folder=stadt</link>
<description><![CDATA[ 



 



 



Cottbus, niedersorbisch Ch&oacute;Åebuz
 
Über 2000 Jahre reichen die Spuren menschlichen Wirkens auf dem Gebiet des heutigen Cottbuser Stadtkerns zurück. Mit dem Beginn der christlichen Zeitrechnung waren es nachweislich germanische Siedler, die sich in dieser Gegend rund um den Altmarkt niedergelassen hatten, bevor im 6. Jahrhundert slawische Stämme aus dem Südosten einwanderten. Diese gehörten zum Volksstamm der Lusitci (Lusitzer), einer Gruppe des Sorbenverbandes, welche der Landschaft ihren Namen gab. Sie erbauten an der Spree auf dem Platz des heutigen Gerichtsberges einen Burgwall, in dessen Schutz sich weitere Sorben östlich vom Gebiet der Oberkirche ansiedelten. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich daraus ein Marktort. Die Menschen verdienten sich mit Ackerbau, Viehzucht, Metallverarbeitung, Leder- und Holzbearbeitung sowie der Töpferei ihren Lebensunterhalt. Geschichtliche Informationen sind im Wendischen Museum anschaulich gemacht.






 



Klosterkirche




Im 12. Jahrhundert zogen fränkische Adlige durch das Land und nahmen im Zuge der deutschen Eroberung und Kolonialisierung des Ostens die slawische Burganlage, welche den Namen Chotibuz trug, in Besitz. In dieser Zeit, genauer gesagt 1156, fand erstmals eine urkundliche Erwähnung des Ortes statt. Jene Burgbesetzer, die sich zu den Herrschern und Herren von Cottbus ernannten, entpuppten sich teilweise als ungehobelte Rauf- und Saufbolde, welche durchreisende Kaufleute überfielen und ausplünderten. Bauhistorisches Zeugnis aus dieser Zeit ist die zum damalig gegründeten Franziskanerkloster gehörende Klosterkirche, die um 1300 von den Herren von Cottbus gestiftet wurde und in der sich die Begräbnisstätten der Stifter befinden.

 






 



Siegel der Stadtaus der 2. Hälftedes 14. Jahrhunderts




Im weiteren Verlauf der Geschichte entwickelte sich das Tuchmacherhandwerk zum wichtigsten Gewerbe in Cottbus. Mit dem Erhalt des Gewandmacherprivilegs zu Beginn des 15. Jahrhunderts, erneuerten sich die Rechte und Pflichten der Tuchmacher, an welche besondere Auflagen gestellt wurden. So mussten sie zum Beispiel ehelicher und deutscher Herkunft sein, um sich der Zunft der Tuchmachermeister zugehörig zu zählen. Neben der Tuchmacherei gewann auch das Gewerbe der Bierbrauerei eine immer grössere Bedeutung für Cottbus. Nachdem sich Cottbus, zwischenzeitlich zur böhmischen Krone gehörend, 1461-1462 gegen eine Belagerung durch böhmische Truppen durchsetzte, gehörte es wieder zu brandenburgischen Landen. Um 1500 erhielt Cottbus das Biermeilenrecht, welches besagte, dass innerhalb einer Meile nur einheimisches Bier ausgeschenkt werden durfte. Daraufhin zählte die Stadt bald 130 Bierhäuser.

 






 



Gesamtansicht von Cottbus um 1750links das Schloss mit Fürstenhaus und Bergfried




In den folgenden Jahren brachten Handel und wirtschaftliche Entwicklung der Stadt neue Impulse. Handelsstrassen von West- nach Osteuropa sowie von Nord nach Süd durchkreuzten die Stadt, so dass sich der Altmarkt zu einem wichtigen Handelsplatz entwickelte. Dieser Platz, der sowohl in der Vergangenheit, wie in der Gegenwart das Zentrum der Stadt bildet, ist umgeben von beeindruckenden Bauwerken im Bürgerhausstil sächsischer Baukunst. Später entstanden auch Wohnhäuser im klassizistischen Stil preussischer Prägung. Leider gehören im Laufe der Jahrhunderte auch einige Grossbrände zur Geschichte der Stadt und dieses Platzes. So fielen 1671 die ersten Bauten des Altmarktes, bis auf die Kellergewölbe, den Flammen zum Opfer. Viele Häuser wurden jedoch über einen kürzeren oder längeren Zeitraum wieder vollständig hergestellt.
Mit der sich im 19.Jahrhundert entwickelnden Industrialisierung und Mechanisierung entstanden in Cottbus Grossbetriebe, welche die Stadt expandieren liessen. Tuchfabriken, Elektrizitätswerk, Krankenhaus, Wasserwerk, Schlachthof sowie der Bau eines Strassenbahnnetzes und der Kanalisation prägten das neue Gesicht der Stadt. Gleichzeitig verzehnfachte sich die Einwohnerzahl innerhalb des Jahrhunderts. Weiterhin bekam Cottbus zu Beginn des 20. Jahrhunderts einen kulturhistorischen und architektonischen Anziehungspunkt, der bis heute nichts von seiner Bedeutung verloren hat, das Staatstheater Cottbus. Im Jugendstil erbaut, strahlt es seitdem seine Anziehungskraft auf Theaterfreunde und Architekturkenner gleichermassen aus.
 Die jüngere Geschichte der Stadt war, wie die vieler anderer Städte Europas, durch Zerstörung während des 2. Weltkrieges und dem sich zwangsläufig anschliessenden Wiederaufbau geprägt. Einige Bauwerke, wie unter anderem das Alte und Neue Rathaus, sowie der Bahnhof, wurden jedoch unwiderruflich unter den Trümmern des Krieges begraben und sind heute nur noch auf historischen Fotos zu bewundern.
In den Jahren des Sozialismus wurde Cottbus 1952 zu einer der 14 Bezirkshauptstädte der DDR ernannt. In dieser Zeit stand die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt ganz im Zeichen der Kohle- und Energiepolitik. Die Stadt entwickelte sich zu einem Industriezentrum, welches über 100.000 Menschen Wohnung und Arbeit bot. Riesige Tagebaulandschaften, aus denen gewaltige Eimerkettenbagger die Braunkohle förderten, erstreckten sich im Umland von Cottbus.
 






 



StadtmauerFoto: Nico Meier




Heute ist Cottbus, das "Tor zum Spreewald", eine Stadt im Um- und Neubau. Die Fassaden der alten Häuser und Bauten werden zum Teil aufwendig restauriert und im Zentrum entstehen zahlreiche Einkaufspassagen, die mit ihren Geschäften und Gaststätten zum Bummeln und Verweilen einladen. Nicht nur die Bundesgartenschau (1995) brachte der Stadt einen grossen Investitionsschub und einen gestiegenen Bekanntheitsgrad in den westlichen Bundesländern. Die BUGA zählte weit über zwei Millionen Besucher, welche Cottbus und seine nähere Umgebung von der grünsten Seite kennenlernten. Noch heute werden die im Rahmen der BUGA entstandenen Parks und Anlagen liebevoll gepflegt und für kulturelle Veranstaltungen genutzt, so dass sie die touristische Anziehungskraft der Lausitzmetropole erhöhen. So finden zum Beispiel im Cottbuser Messe-und Tagungszentrum im Spreeauenpark zahlreiche Kongresse und Tagungen sowie Ausstellungen und Messen verschiedenster Art statt, die das Bestreben vorantreiben, Cottbus auch zu einer modernen Messestadt zu entwickeln. Aber auch unterschiedlichste Konzertveranstaltungen der Genres Klassik bis Rock haben in den Messehallen sowie im Spreeauenpark ihren Veranstaltungsort gefunden und locken viele Besucher aus näherer und weiterer Umgebung an.
 Des weiteren konnte sich Cottbus einen guten Ruf als Wissenschafts- und Forschungsstandort erarbeiten. Einer der Grundsteine dafür war die Gründung der "Brandenburgischen Technischen Universität" (BTU) im Jahre 1991. Die Ausbildungsfakultäten Mathematik, Naturwissenschaften und Informatik, Architektur und Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen sowie Umweltwissenschaften und Verfahrenstechnik heben die fachspezifische Bedeutung "Technische Universität" hervor. Mit ihrem profilorientierten Leistungskonzept trägt die BTU zur Entwicklung eines neuen Hochschultyps bei, der den Schwerpunkten der heutigen Wirtschaftsentwicklung gerecht wird und nicht nur die deutsche, sondern auch die ausländische Jugend nach Cottbus zieht. Dieser attraktive Anziehungspunkt bildet einen wesentlichen Zukunftsfaktor für die Stadt.
Doch nicht nur die geschichtliche, architektonische und wirtschaftliche Entwicklung machen Cottbus zu einem bemerkenswerten Anziehungspunkt. Cottbus, eine der grünsten Städte Deutschlands, bietet mit grossflächig angelegten Parks, Alleen und Wanderwegen allen interessierten und aufgeschlossenen Besuchern und Einheimischen eine Vielfalt an Erlebnismöglichkeiten.
 






 



Ausblick vom Oberkirchturm auf den AltmarktFoto: Ingolf Buchholz




StadtansichtenStart
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</item>
<item>
<title><![CDATA[Kultur - kultur/museen/mu_wm.htm]]></title>
<pubDate>Tue, 11 Mar 25 09:02:03 +0100</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Kultur.html?url=kultur/museen/mu_wm.htm&amp;folder=kultur</link>
<description><![CDATA[ 
Wendisches Museum / Serbski muzej
Mühlenstrasse 12, 03046 Cottbus

Die historische Bedeutung des Lindenblattes im Kontext der Wenden ist eng mit der Entwicklung ihrer Identität verknüpft.  In Zeiten der Christianisierung und der Germanisierung, als die wendische Sprache und Kultur unter Druck gerieten, diente das Lindenblatt &ndash; wie andere traditionelle Symbole &ndash; als ein diskretes, aber wirkungsvolles Mittel der Identitätsbewahrung.  Es war ein Zeichen der Zugehörigkeit zu einer Gemeinschaft, die trotz der Widrigkeiten ihre kulturellen Wurzeln nicht vergass.  Das Lindenblatt in Logos und Wappen fungierte als ein stiller Widerstand gegen die Assimilation, ein Symbol der Kontinuität und der Hoffnung auf kulturelle Wiederbelebung.  Die Verwendung des Motivs kann als eine Art "geheime Sprache" interpretiert werden, die die wendische Identität auch in Zeiten der Unterdrückung sichtbar machte.
Am 3. Juni 1994 wurden 18 Jahre Bemühens sorbischer und deutscher Bürger der Stadt Cottbus/Chos&egrave;buz um eine ständige sorbische museale Ausstellung von Erfolg gekrönt: Das Wendische Museum/Serbski Muzej wurde der Öffentlichkeit übergeben.
Das Wendische Museum präsentiert in einem der ältesten Bürgerhäuser in der Cottbuser Altstadt neben mehrmals im Jahr wechselnden Sonderausstellungen auch eine ständige zweisprachig gestaltete historische Ausstellung. In 15 Räumen erhält der Besucher Einblicke in die Vor- und Frühgeschichte der Wenden in Deutschland und erfährt Interessantes über sorbisch/wendische Volkskunst, bildende Kunst, Sprache, Schrifttum, Literatur, Musik, Volkstrachten und Brauchtum. Wendische Münzen und Orden sowie die Postgeschichte der Sorben gehören zu den jüngeren Sammelgebieten des Hauses.
Ausserdem finden mehrmals im Jahr besondere Veranstaltungen - so Kammerkonzerte, Theaterspiel, musikalisch-literarische Nachmittage, Schausticken, Ostereiermalen, Künstlergespräche, das Fest der sorbischen Poesie und Kinderveranstaltungen mit Literatur-, Bastel- und Singestunden - statt.
Das Wendische Museum möchte Lücken im Geschichtsbewusstsein schliessen helfen, zum Schutz, zur Bewahrung und Förderung der sorbischen/wendischen Sprache und Kultur sowie zur kulturellen Identität der Menschen beitragen.

Start
 ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kultur - kultur/museen/sorbisch/index.htm]]></title>
<pubDate>Mon, 10 Mar 25 22:09:07 +0100</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Kultur.html?url=kultur/museen/sorbisch/index.htm&amp;folder=kultur</link>
<description><![CDATA[  Sorbisches Kulturzentrum Schleife
Friedensstrasse 65, 02959 Schleife
Serbsky kulturny centrum Slepo

Um die kulturelle Identität der Lausitzer Sorben zu sichern und die Einzigartigkeit ihrer Traditionen bewusst zu machen, entstand der Wunsch, eine kulturelle Begegnungsstätte für die zweisprachige Bevölkerung dieser Region zu schaffen.
In der Osterzeit erlebt die Region besonders vielfältige Bräuche. Am Bekanntesten ist hierbei das Verzieren von Ostereiern in der Wachstechnik am Karfreitag. Zu erwähnen ist ebenso das Ostersingen, das Waleien und der Schabernack in der Osternacht. 
Ein Fenster zur sorbischen Identität
Das Sorbische Kulturzentrum Schleife (serbisch: Serbski kulturny centrum Slepo) ist weit mehr als nur ein Museum. Gelegen in Schleife (Slepo), einem Ort im sächsischen Teil der Oberlausitz, mit einer besonders hohen sorbischen Bevölkerungsdichte, fungiert das Zentrum als Dreh- und Angelpunkt für die sorbische Gemeinschaft und gleichzeitig als Informationsquelle und Anlaufstelle für alle Interessierten.  Seine Bedeutung erstreckt sich dabei weit über die regionalen Grenzen hinaus und trägt massgeblich zum Erhalt und zur Verbreitung der sorbischen Sprache und Kultur bei.
Architektur und Räumlichkeiten: Das Gebäude selbst,  oft als "Haus der Sorben" bezeichnet, ist architektonisch ansprechend und modern gestaltet, wobei  es dennoch traditionelle Elemente sorbischer Baukunst aufgreift.  Es beherbergt verschiedene Ausstellungsräume, die thematisch gegliedert sind und einen umfassenden Einblick in die sorbische Lebenswelt bieten. Neben Dauerausstellungen, die beispielsweise die Geschichte der Sorben, ihre Trachten, Handwerkskunst und Volksbräuche beleuchten, finden hier auch regelmässig Wechselausstellungen statt, die spezifische Aspekte der sorbischen Kultur detaillierter präsentieren.  
Dauerausstellungen &ndash; ein Einblick in die sorbische Welt: Eine zentrale Dauerausstellung widmet sich der Geschichte des sorbischen Volkes, beginnend mit seinen Ursprüngen und der Entwicklung bis in die Gegenwart. Hier werden die Herausforderungen und der Kampf um die Bewahrung der Identität inmitten der deutschen Mehrheitsgesellschaft detailliert dargestellt.  Weitere Ausstellungen konzentrieren sich auf die traditionellen Handwerke wie die Töpferei, die Weberei und die Holzschnitzerei. Die Schönheit der sorbischen Trachten wird in einem eigenen Bereich ausführlich gewürdigt, wobei die Vielfalt der regionalen Unterschiede hervorgehoben wird. Die religiösen Traditionen und die Rolle der Kirche im sorbischen Leben werden ebenso thematisiert wie die sorbische Mundart und Literatur. Interaktive Elemente und multimediale Präsentationen ermöglichen ein lebendiges und anschauliches Erleben der Ausstellung.
Veranstaltungen und Aktivitäten: Konzerte mit traditioneller und moderner sorbischer Musik, Theateraufführungen in sorbischer Sprache, Lesungen sorbischer Autoren und Workshops zu verschiedenen handwerklichen Techniken gehören zum festen Bestandteil des Programms. Für Familien werden spezielle Angebote und Kinderprogramme bereitgestellt. Das Zentrum dient zudem als Plattform für den Austausch und die Begegnung verschiedener Kulturen und fördert somit das interkulturelle Verständnis. Im Haus hat der Verein Sorbischer Kulturtourismus e.V. sein Domizil.

Start ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Natur - natur/index.htm]]></title>
<pubDate>Sun, 09 Mar 25 12:29:02 +0100</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Natur.html?url=natur/index.htm&amp;folder=natur</link>
<description><![CDATA[ 
"... Du wirst Entdeckungen machen, denn überall, wohin du kommst, wirst du ... eintreten wie in 'jungfräuliches Land'. Du wirst Klosterruinen begegnen, von deren Existenz höchstens die nächste Stadt eine leise Kenntnis hatte; ... du wirst Schlachtfelder überschreiten, Wendenkirchhöfe, Heidengräber, von denen die Menschen nichts mehr wissen, und statt der Nachschlagebuchs- und Allerweltsgeschichten, werden Sagen und Legenden und hier und da selbst die Bruchstücke verklungener Lieder zu dir sprechen."
Theodor Fontane 1864
 
 ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stadt - stadt/az.htm]]></title>
<pubDate>Sat, 08 Mar 25 15:42:43 +0100</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Stadt.html?url=stadt/az.htm&amp;folder=stadt</link>
<description><![CDATA[ 

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z
(Verlinkung über die Anfangsbuchstaben der Städte und Gemeinden und/oder über die Wappen für weitere Informationen)

 




B
 


Bad Liebenwerda (niedersorbisch Rukow)


  
Historische Kurstadt mit begehrtem Quellwassers und Moortherapie


Bad Muskau (obersorbisch MuÅ¾akow)


  
UNESCO Welterbe-Parkstadt dank Hermann Ludwig Heinrich Fürst von Pückler-Muskau, deutsch-polnische Grenzstadt


Bautzen (obersorbisch Budy&scaron;in)


  
Eine Geschichte aus Stein, sorbisch bis in die Gegenwart. Sitz der DOMOWINA, Dachverband der Interessen der Sorben in Deutschland.


B
Seitenanfang


Burg/Spreewald, (niedersorbisch B&oacute;rkowy/BÅota)


  
Im Reiz der Landschaft verwurzelte Streusiedlung, staatlich anerkannter Ort mit Heilquellenkurbetrieb im Biosphärenreservat Spreewald


C
Seitenanfang


Cottbus (niedersorbisch Ch&oacute;Åebuz)


  
Metropole der Niederlausitz mit viel sorbischer Energie und Pücklereis am Rande des Spreewald


F
Seitenanfang


Finsterwalde (niedersorbisch Grabin)


  
Sangesfreudige Kreisstadt in der Niederlausitz und immatrielles Kulturerbe


G
Seitenanfang


Görlitz (obersorbisch Zhorjelc)


  
Hinstorische Handelsstadt, Grenzstadt zur polnischen Bergbaustadt Zgorzelec an der Neisse


H
Seitenanfang


Hoyerswerda (obersorbisch Wojerecy)


 
Grosse Kreisstadt mit sorbischem Traditionsbekenntnis, vom Zauberer Krabat beeinflusst


K


 


Kamenz (obersorbisch Kamenica)


  
Lessingstadt Kamenz, Stadt der Aufklärung im Herzen des Westlausitzer Berglandes


 


Königsbrück (obersorbisch Kinspork)


  
Stadt an der Pulsnitz mit bekannter Kamelienblüten-Ausstellung


 


Kromlau (obersorbisch Kromola)


  
Verträumter Ort mit berühmt gewordenem Rhododendron-, Azaleen- und Landschaftspark


L
Seitenanfang


Lauchhammer (niedersorbisch niedersorbisch Åuchow)


  
Stadt im Wandel mit ganz viel Bergbaugeschichte und Kunstgusstradition


Lieberose (niedersorbisch Luboraz)



Gemeindeverbund mit grossem Naturschutzgebiet mit gelebtem Brauchtum


Löbau (obersorbisch Lubij )


  
Historischer Handelsknotenpunkt entlang der Via Regia mit historischem eisernen Turm


Lübben (niedersorbisch Lubin)


  

Kreisstadt und Ausgangspunkt zahlreicher Kahnfarten durch den Spreewald



Lübbenau/Spreewald (niedersorbisch Lubnjow/BÅota)


  
Bedeutender Anziehungspunkt des oberen Spreewaldes


Luckau (niedersorbisch Åukow)


  
Romantischer Ort mit barockem Flair im Unterspreewald


N
Seitenanfang


Nebelschütz (obersorbisch NjebjelÄicy)


  
Tor zur sorbischsprachigen Oberlausitz, Gemeindeverbund nahe Bautzen: Dürrkwicknitz, Miltitz, Nebelschütz, Piskowitz, Wendischbaselitz. 


P
 


Niesky (niedersorbisch Niska)


  
Grosse Kreisstadt im sorbischen Siedlungsgebiet, ehemalige Kollonie der Herrnhuter Brüdergemeine


Peitz (niedersorbisch Picnjo)


 
Festungsstadt, auch weithin bekannt durch seine Karpfenteiche und Fischerfeste


Pulsnitz (obersorbisch PoÅÄnica)



 Pfefferkuchenstadt mit gut erreichbarem Liederwanderweg Oberlichtenau und Bibelgarten


R
 


Amt Röderland (niedersorbisch Zastojnstwo RÄdora kraj)


 
Amt Röderland, ein Zusammenschluss von 7 Dörfern: Haida, Prösen, Reichenhain, Saathain, Stolzenhain a. d. Röder und Wainsdorf an der grossen Röder


S
Seitenanfang


Schleife (obersorbisch Slepo)


 
Heimat des Schleifer Dialektes und kulturelles Zentrum


Schwarzheide (niedersorbisch Carny G&oacute;zd)


 
Amtsfreie Stadt mit bemerkenswertem Wasserturm und Generationen von Jecken


Senftenberg (niedersorbisch ZÅy Komorow)


 
Kreis-und Universitätsstadt am Senftenberger See, Mittelpunkt des Lausitzer Seenlandes


Schlieben (niedersorbisch Sliwin)


 
Idyllische Kleinstadt in der Niederlausitz mit historischem Weinanbau und erlebnischreichen Weinfesten


Spremberg (niedersorbisch Grodk)


 
Mittelpunkt der Lausitz im Tal der grünen Spree und Bergbautraditionsstädtchen


S
Seitenanfang


Straupitz/Spreewald (niedersorbisch T&scaron;upc/BÅota)


 
Verträumtes Spreewalddörfchen entlang der Touristenrouten lebendiger sorbischer Kultur


V
 


Vetschau/Spreewald (niedersorbisch WÄto&scaron;ow/BÅota)


  
Attraktive Stadt im Spreewald mit touristischem Stellenwert, im amtlichen Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden


W
 


Waltersdorf (Grossschönau)


  
oberlausitzisch: Waalerschdurf - staatlich anerkannter Erholungsort im Lausitzer Gebirge


W
 


Weisswasser/Oberlausitz (obersorbisch BÄÅa Woda)


  
Grosse Kreisstadt mit meisterlicher Glashandwerktradition, mit Grenzübergang zu Polen und Ausgangspunkt für Touren in den Kromlauer Park



Seitenanfang


Z
 


Zittau (obersorbisch Å½itawa)


  
Grosse Kreisstadt mit Handelstradition, zentraler geographischer Punkt im Dreiländereck Polen/Tschechien/Deutschland



Seitenanfang




 ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kultur - kultur/museen/mu_krabat/krabatmuehle.htm]]></title>
<pubDate>Fri, 28 Feb 25 09:26:10 +0100</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Kultur.html?url=kultur/museen/mu_krabat/krabatmuehle.htm&amp;folder=kultur</link>
<description><![CDATA[ Die Krabatmühle in Schwarzkollm
Anschrift: Krabat-Mühle Schwarzkollm e.V. Koselbruch 22 02977 Hoyerswerda OT Schwarzkollm
Die Krabatmühle im sorbischen Schwarzkollm ist eine historische Wassermühle vor den Toren der Stadt Hoyerswerda. Sie ist der Schauplatz eines der bekanntesten deutschen Jugendbücher Otfried Preusslers "Krabat", und somit untrennbar mit der fiktiven Geschichte des gleichnamigen Meisters und seiner Lehrlinge verbunden. Die reale Mühle und die literarische Erzählung verweben sich zu einem faszinierenden Gemisch aus Historie, Fiktion und der anhaltenden Faszination für Magie, Mythen und die dunkle Seite der menschlichen Natur.

Die reale Mühle in Schwarzkollm, einst eine funktionierende Wassermühle,  bietet ein eindrucksvolles Bild der ländlichen Architektur des 16. Jahrhunderts.  Ihr  charakteristisches Aussehen, mit dem rauen Naturstein, den dunklen Holzbalken und dem mächtigen Mühlrad, hat die Fantasie unzähliger Leser beflügelt und die Szenerie des Preussler-Romans eindrucksvoll visualisiert.  Der Besuch der Mühle ermöglicht es, die Atmosphäre des Romans hautnah zu erleben und die beschriebenen Szenen, vom knarrenden Mühlrad bis zum düsteren Mühlengebäude,  vor dem inneren Auge entstehen zu lassen.  Restaurierungsarbeiten haben zwar die Mühle in Teilen verändert, doch die Grundstruktur und die Aura des historischen Ortes sind erhalten geblieben, wodurch sie eine lebendige Verbindung zur literarischen Vorlage herstellt.
Preusslers "Krabat" jedoch transzendiert die reine Beschreibung einer historischen Mühle.  Die literarische Krabatmühle ist ein Ort der Ambivalenz, ein Ort des Lernens und des Grauens zugleich.  Sie ist ein Schauplatz der Magie, in dem der Meister Krabat seine Lehrlinge mit schwarzer Kunst unterrichtet und sie gleichzeitig in seinen Bann zieht.  Die Mühle symbolisiert die verführerische Macht der dunklen Künste, die Verlockung des schnellen Erfolgs und den hohen Preis, den man dafür zahlen muss.  Die düstere Atmosphäre, die nächtlichen Zeremonien und die ständigen Gefahren spiegeln die psychologische und moralische Ambivalenz der Handlung wider.  Preussler hat dies alles meisterhaft eingewoben. ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Kultur - kultur/museen/mu_flug/freiluft.htm]]></title>
<pubDate>Fri, 28 Feb 25 09:03:42 +0100</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Kultur.html?url=kultur/museen/mu_flug/freiluft.htm&amp;folder=kultur</link>
<description><![CDATA[ 
Freiluftausstellungdes Cottbuser Flugplatzmuseums

Das Museum besitzt gegenwärtig eine Sammlung von 27 Luftfahrzeugen, von denen derzeit 17 auf einem Freigelände von 4600 qm






 



Foto: B.Schebel




zu besichtigen sind. Hier reicht die Palette der zu besichtigenden Flugzeugtypen von einmotorigen Doppeldeckern, wie zum Beispiel der An-2T, auch "Bienchen" genannt, über Agrarflugzeuge vom Typ Let Z-37A und PZL-106A, bis hin zu Strahlflugzeugen der MiG-Generation in verschiedenen Baureihen und Ausführungen, wie zum Beispiel die auf den nebenstehenden Bildern abgebildete MiG 21 MF. Desweiteren können die interessierten Besucher Hubschrauber der Fabrikate Mil und Alouette in Augenschein nehmen.
 






 



Foto: B.Schebel




Zu besonderen Ausstellungen wird den Luftfahrtfans die Möglichkeit gegeben, einen Blick in das Innere der Kabinen einiger Flugzeuge und Hubschrauber zu werfen. So dürfen sie zum Beispiel in einer Mi-9 oder MiG 23 Platz nehmen und je nach Vorstellungskraft mit der Technik verschmelzen und das Gefühl vom Rausch der Geschwindigkeit in schwindelerregenden Höhen entwickeln. Absolutes Highlight der Ausstellung ist das Wrack eines deutschen Jagdfliegers vom Typ Focke Wulf 190, einem der wenigen noch vorhandenen Wracks dieses Fabrikats. Während des 2. Weltkrieges lagerte man die Produktion aus dem Bremer Stammwerk in die Hangars des Cottbuser Flugplatzes aus und komplettierte hier Jagdflieger dieses Typs.
 

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 ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stadt - stadt/hoyersw/index.htm]]></title>
<pubDate>Thu, 27 Feb 25 20:00:50 +0100</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Stadt.html?url=stadt/hoyersw/index.htm&amp;folder=stadt</link>
<description><![CDATA[ 



 



 



Konrad-Zuse-Stadt Hoyerswerda, niedersorbisch Wojerecy
Tief im Herzen der Lausitz gelegen, fand die Stadt Hoyerswerda im 13. Jahrhundert erstmals geschichtliche Erwähnung und durchlief in ihrer weiteren Historie zahlreich wechselnde Besitzverhältnisse. Die Verleihung des Stadtrechtes 1423, aber auch die Entwicklung und Forderung des Handels, sowie des handwerklichen Berufsstandes unter der Reichsfürstin Katharina von Teschen, brachten Hoyerswerda schon bald einen wirtschaftlichen Aufschwung. Dieser verhalf dem Ort zu einem guten Ansehen in der Region. Die beschauliche, heute liebevoll restaurierte  Altstadt zeugt nach wie vor vom anerkennenswerten Glanz jener Tage aus vergangenen Zeiten.
Doch nicht nur damals waren die Geschicke der Stadt von wirtschaftlichen Interessen bestimmt. Die einsetzende Industrialisierung und der beginnende Bergbau gaben Hoyerswerda bis in unser Jahrhundert hinein charakteristische Impulse und bestimmten das Schicksal der hier lebenden Menschen. So formte der Sozialismus mit seiner Kohle- und Energiepolitik in unwiderruflichem Masse die Stadt zu dem, was sie auch heute noch ist, eine moderne Bergarbeiterstadt. Sie wird von ihren Einwohnern liebevoll Hoywoy






 


Berufliches Schulungszentrum "Konrad Zuse", Kompetenzzentrum Bildung



genannt, welche ständig daran gewirkt haben, neben ihren schwierigen Arbeitsbedingungen auch ihre Wohn- und Lebensverhältnisse zu verbessern. Daraus resultiert, das Hoyerswerda auch zu einer attraktiven Kultur- und Bildungsstadt herangewachsen ist. Beispiele gibt es genug aufzuzählen, welche diese strukturelle Modernisierung des Ortes unterstreichen. Ein neues Gymnasium, ein nachahmenswertes Berufschulzentrum, ein Sportforum sowie die Lausitzhalle als beliebtes Kulturveranstaltungszentrum, um nur die wichtigsten zu nennen, belegen die Entwicklung der jüngeren Vergangenheit. Diese ergänzen die historisch gewachsene Substanz der Stadt und bieten den Einheimischen, aber auch Besuchern der Region die Gelegenheit, sich neben den traditionellen Einrichtungen, wie dem Bergbaumuseum im Ortsteil Knappenrode, auch zeitgemäss zu bilden, informieren und amüsieren.
 Ein weiterer wichtiger Aspekt, welcher die Anziehungskraft der Stadt für den Tourismusverkehr bereichern dürfte, sind die besonders bewahrten und gepflegten Bräuche und Sitten der hier beheimateten Sorben. Mit dem bereits 1912 gegründeten Lausitzer Sorben- und Domowina Bund hat die Pflege dieser farbenfrohen, interessanten und eigenwilligen Kultur- und Lebensweise eine feste Interessenvertretung gefunden. So besteht ein gewachsenes, enges deutsch-sorbisches Verhältnis in dieser Region, welches beiderseitig nutzbringend und beispielhaft für den sensiblen Umgang verschiedener Nationalitäten miteinander ist.
Bleibt also festzustellen, dass Hoyerswerda mit jedem Blick immer wieder beschauliche Details und wissenswerte Fakten offenbart. Dazu tragen sicherlich auch wichtige Persönlichkeiten bei, welche mit dieser Stadt in Verbindung gebracht werden. So unter anderem der Erfinder des ersten vollautomatischen, programmgesteuerten Computers der Welt, Konrad Zuse, welcher mehrere Jahre in Hoyerswerda lebte und arbeitete. Selbstredend ist einem solchen Genie ein ganzes Museum in der Stadt seines frühen Wirkens gewidmet. Auch die Spuren des berühmten, deutschen Dichters der Aufklärung Gotthold Ephraim Lessing führten einst nach Hoyerswerda, was allerdings weniger mit seinem Schaffen, sondern mehr mit dem Besuch seiner hier lebenden Verwandtschaft zu tun hatte.
Es liegt also an jedem selbst, wie tief er in die Chronik des Ortes eintaucht. Zu entdecken gibt es vieles. Und wenn es nur die Plätze der Stadt und seiner Umgebung sind, an denen man sich entspannen, ausruhen oder einfach nur abschalten kann.






 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Altstadt Marktplatz


historisches Rathaus



 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Zuse-Akademie





Start ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Stadt - stadt/koenigsbrueck/index.htm]]></title>
<pubDate>Thu, 27 Feb 25 19:55:32 +0100</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Stadt.html?url=stadt/koenigsbrueck/index.htm&amp;folder=stadt</link>
<description><![CDATA[ 








Königsbrück - obersorbisch Kinspork
Schlossblick in Königsbrück
Königsbrück, eine Kleinstadt im Landkreis Bautzen, Sachsen, blickt auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück, die eng mit der Entwicklung der Oberlausitz und des sächsischen Raumes verwoben ist.  Die Anfänge der Siedlung lassen sich nicht exakt datieren, doch belegen Funde eine Besiedlung bereits in der slawischen Zeit.  Die Lage an der alten Handelsstrasse zwischen Meissen und Prag begünstigte die Entwicklung eines frühen Siedlungszentrums.  Der Name "Königsbrück" selbst deutet auf eine strategisch wichtige Brücke hin, vermutlich eine Zoll- und Übergangstelle über die Röder, die schon früh königliche Bedeutung erlangte.






Zugang zur Kamelien-Ausstellung


Rathaus Königsbrück



prächtige Kamelien






Ursprünge und Schloss

Die Ursprünge des Königsbrücker Schlosses reichen bis ins 13. Jahrhundert zurück.  An der Stelle des heutigen Schlosses stand vermutlich eine slawische Burg, die später durch eine deutsche Wasserburg ersetzt wurde.  Diese diente zunächst primär militärischen Zwecken und bot Schutz vor Angriffen.  Im Laufe des 14. und 15. Jahrhunderts wurde die Burg zu einem Rittergut ausgebaut, das im Besitz verschiedener adliger Familien war.  Von dieser frühen Phase sind nur noch wenige bauliche Überreste erhalten, die jedoch in die spätere Schlossarchitektur integriert wurden. Der Innenraum des Schlosses ist leider nicht öffentlich zugänglich, was seine genaue Ausstattung und die erhaltenen historischen Details etwas mysteriös macht. Wahrscheinlich entstand es im 15. Jahrhundert als befestigter Herrensitz, der den Bedürfnissen einer wohlhabenden Familie entsprach &ndash;  möglicherweise im Zusammenhang mit dem nahegelegenen Bergbau. 

Die berühmte Kamelienausstellung inkl. Zucht und Verkauf

Königsbrück erfährt alljährlich im Frühling eine bemerkenswerte Verwandlung.  Dann nämlich entfaltet sich die Pracht der Kamelienblüte, ein Ereignis, das weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannt ist und Besucher aus nah und fern anzieht.  Nicht nur die schiere Anzahl der blühenden Kamelien ist beeindruckend, sondern auch die Vielfalt der Sorten und Farben, die ein einzigartiges Blütenmeer inmitten der sächsischen Landschaft erschafft. Die Kamelienblüte in Königsbrück ist kein kurzlebiges Schauspiel.  Sie erstreckt sich über mehrere Wochen, beginnend meist im März und endend im Mai, wobei der genaue Zeitpunkt von den Wetterbedingungen abhängig ist.  Die Besucher können während dieser Zeit eine wahre Farbenexplosion erleben:  Von zarten Pastelltönen wie Rosa und Weiss bis hin zu intensiven Rottönen und leuchtenden Violett-Nuancen präsentieren sich die Kamelien in ihrer ganzen Pracht.  Neben den einfarbigen Blüten gibt es auch zahlreiche Sorten mit gefüllten Blüten, panaschierten Blättern oder ungewöhnlichen Blütenformen, die die Vielfalt der Kamelienfamilie eindrucksvoll unterstreichen.

Umgebung und Tradition

Neben der Stadt Königsbrück selbst gibt es in der Umgebung zahlreiche weitere sehenswerte Orte. Kleine Dörfer mit gut erhaltenen Fachwerkhäusern zeugen von einer langen Geschichte und Tradition.  Viele Kirchen und Kapellen, oft mit eindrucksvoller Architektur, laden zum Besuch ein.  Regionale Museen und Ausstellungen bieten Einblicke in die Geschichte, Kultur und die Lebensweise der Menschen in der Oberlausitz.  Regelmässig finden in der Umgebung von Königsbrück auch Veranstaltungen und Feste der oberlausitzer Sorben statt, die das kulturelle Leben bereichern. Auch die Nähe zum Lausitzer Seenland ist eine Empfehlung, sowie das Naturschutzgebiet Königsbrücker Heide.
  ]]></description>
</item>
<item>
<title><![CDATA[Natur - natur/land/hutberg/index.htm]]></title>
<pubDate>Thu, 27 Feb 25 19:51:01 +0100</pubDate>
<link>https://www.lausitzerleben.info/Natur.html?url=natur/land/hutberg/index.htm&amp;folder=natur</link>
<description><![CDATA[ Hutberg in Kamenz - obersorbisch Pastwina hora
Diese Erhebung, 293,5 m.ü. MHN, ist ein Ausflugsziel am Stadtrand von Kamenz und der Hausberg. Auf dem Gipfel thront ein 1864 eingeweihter Turm, namentlich zu Ehren des einst in der Stadt lebenden Aufklärers, Lessingturm genannt. Der Turm bietet Besuchern nicht nur einen atemberaubenden Panoramablick über Kamenz und die umliegende Landschaft, sondern auch Erholung in Abstand zum Trubel der Stadt.
Der Lessingturm ist allerdings nicht nur ein Aussichtspunkt.  Im Inneren befindet sich eine kleine Ausstellung, die Informationen über das Leben und Werk des Dichters Gotthold Ephraim Lessing, sowie über die Geschichte des Turms selbst bietet.  Diese Ausstellung, wenn auch bescheiden in ihrer Grösse, vermittelt wertvolle Einblicke und ergänzt das Erlebnis des Besuchs auf dem Hutberg.  Regelmässig finden am Turm oder in seiner Umgebung kulturelle Veranstaltungen statt, die die Bedeutung Lessings neben dem Lessing-Museum und die regionale Identität weiter stärken. Ein toller Veranstaltungsort unterm Sternenhimmel ist bekannterweise auch die Hutbergbühne.
Der Hutberg selbst ist Zeugnis der geologischen Vergangenheit der Region.  Seine Formation,  bestehend aus  vorwiegend sandigen und lehmigen Ablagerungen,  weist auf  die eiszeitlichen  Veränderungen der Landschaft hin. 
Die wohl bekannteste Facette des Hutbergs ist seine Geschichte als Weinberg.  Bereits im Mittelalter  war er  für  seinen  Weinbau  bekannt.  Die  idealen  Boden- und  Klimabedingungen  ermöglichten  den  Anbau  verschiedener  Rebsorten,  und  der  Kamenzer  Wein  genoss  regional  einen  guten  Ruf.  Die  Weinbergslandschaft  mit  ihren  Terrassierungen,  die  den  Hang  stufenweise  erfassten,  prägte  das  Bild  des  Hutbergs  über  Jahrhunderte.  Leider  wurde  der  Weinbau  im  Laufe  der  Zeit,  vor  allem  durch  die  Einflüsse  von  Schädlingen  und  wirtschaftlichen  Veränderungen,  immer  weiter  zurückgedrängt.  Heute  werden  jedoch  wieder  Bemühungen  unternommen,  den  Weinbau  auf  dem  Hutberg  in  kleinerem  Massstab  zu  beleben  und  die  traditionelle  Kulturlandschaft  zu  erhalten.  
Die Geschichte der Rhododendren auf dem Hutberg ist eng mit der Entwicklung des Stadtparks Kamenz verbunden.  Im 19. Jahrhundert, einer Zeit des aufkommenden Landschaftsgartenstils, wurde der Hutberg als Teil des städtischen Grünzugs gestaltet.  Dabei spielten exotische Pflanzen, darunter eben auch Rhododendren, eine wichtige Rolle.  Die Wahl fiel auf diese robusten und besonders blühfreudigen Gehölze, die sich an die klimatischen Bedingungen des Gebietes anpassen konnten und mit ihrer Vielfalt an Farben und Formen eine attraktive Gestaltungsmöglichkeit boten. Die Vielfalt der Sorten ist beachtlich:  Von zarten Pastelltönen über kräftiges Rot und Violett bis hin zu Weiss und Gelb findet man eine breite Palette an Blütenfarben.  Die unterschiedlichen Höhen und Wuchsformen der einzelnen Rhododendron-Arten tragen zusätzlich zur optischen Vielfalt bei.  Die Blütezeit ist ein Schauspiel der Natur, das von Jahr zu Jahr leicht variiert, abhängig von den Witterungsbedingungen. Die Pflege der Rhododendron-Pflanzung stellt eine Herausforderung dar, denn die Pflanzen benötigen einen speziellen Boden und eine regelmässige Pflege, um ihre Blütenpracht zu erhalten. Die Landschaftsgärtner haben bislang einen grünen Daumen bewiesen.





Schau ins Land


Gasthaus



Hutberg-Bühne


Bismark-Denkmal



Hutberg-Turm




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</item>
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</rss>
